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... für den Optionalbereich




Kurse und Seminare

Student*innen - Ensembles
Romeo und Julia
Yannis Deden, Karin Freymeyer, Meike Gnaß, Marina Mucha, Christoph Ranft

Ensemble I: mi, 18-21 h, Zoom
Ensemble II: mi, 18-21 h, Zoom
Ensemble III: mi, 18-21 h, Zoom
Ensemble IV: mi, 18-21 h, Zoom
Ensemble V: mi, 18-21 h, Zoom
Ensemble VI (International): mi, 18-21 h, Zoom
Weitere Proben sind nach Vereinbarung zu erwarten.

Alle kennen die Geschichte von Romeo und Julia. Diese junge Liebe musste tragisch enden, weil zwei Familien seit Generationen gegeneinander antreten. Feindschaft entsteht durch fehlende Kenntnis der Anderen. Wie fühlen sich Montagues und Capulets? Was treibt sie auseinander? Wir wollen mit „Romeo und Julia“ Freundschaften initiieren - trotz Pandemie. Wir wollen digitale Banden schließen. Derzeit können wir uns nur in Zoom treffen. Wie helfen uns Shakespeare Fragestellungen aus der Tragödie, um ins gemeinsame Spielen zu kommen. Wir fragen: Wie stell ich mir die Liebe vor? Wieviel darf ich sagen? Wieviel darf ich meinen Freund*innen sagen, von dem was ich denke, tue, fühle? Wo bin ich sicher? Wo finde ich Rückhalt / Ratschlag / Trost? Wann werde ich zur Dramaqueen?
Wir hoffen auf Sommer und Sonne - und darauf, dass es uns auch möglich wird, uns im Freien zu treffen. Denn viele Spielorte sind draußen.

Im Oktober 21 zum Semesterstart werden wir die künstlerischen Arbeiten online präsentieren.

Anmeldung unter: mz-theater@rub.de



Seminar im Optionalbereich: Theater digital? Gefällt mir?
Karin Freymeyer

Teil 1: Theater im Internet (Seminar), SoSe 2021, Mo, 10.15 – 11.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Teil 2: Erarbeiten digitaler Theaterszenen via Zoom und/oder hybrid?! (Praktische Übung), SoSe 2021, Mo,12.15 – 13.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Teil 1:
Gilt oder galt Theater als Versammlungsort der körperlich gleichzeitigen Anwesenheit von Schauspieler*innen und Zuschauer*innen? Seit Corona nutzen Theater(gruppen) verstärkt das Internet beispielweise mittels Streamings aus dem Theater, Zoom-Produktionen oder Mitmachspiele in einer Messenger-App. Ist das Netztheater mit seiner Unabhängigkeit von Raum, Zeit und leiblicher Kopräsenz von Menschen Fluch oder Segen für das eigentliche Theatererlebnis? Darf ein echter Theatermoment auch digital sein? Wieviel leibhaftige gemeinschaftliche Gegenwart braucht Theater? Muss Theater durch die Lebenswelt und Kommunikationswege der Digitale Natives neu gedacht werden? Mit einzelnen Beispielen aus dem etablierten Theater, der freien Szene und von studentischen Produktionen wird ein knapper Einblick diverser digitaler Theaterproduktionen gegeben. Dabei stellt sich jede*r kritisch die Frage, ob die Verschiebung von Theater und Schauspiel ins Netz funktioniert.

Teil 2:
Die gegebenen Theaterbeispiele dienen als Impulse für eigene digitale und/oder hybride Theaterszenen. Gemeinschaftlich suchen wir Themen und Formate mit dem Ziel, zusammen eine Präsentation zu produzieren Je nach Möglichkeit treffen wir uns in Präsenz oder online. Sowohl in Präsenz unter allen Vorgaben der Coronaschutzverordnungen als auch per Zoom werden wir zur Stärkung des Ensembles und der Selbstdarstellungen Übungen aus der Theaterpädagogik und dem Schauspieltraining durchführen.

Seminar im Optionalbereich: STIMME ENTDECKEN – THEATRALE MITTEL ENTDECKEN
Ruth Hengel

Die Stimme ist ein (Musik)Instrument, dessen sich alle Menschen bedienen können. (In Anlehnung an Denis Diderot) In diesem Seminar erforschen wir spielerisch unsere Stimme. Mit ihr haben wir täglich zu tun. Häufig schenken wir ihr aber nur wenig Beachtung. Welche Möglichkeiten bietet Stimme? Welche Bilder können damit geschaffen werden? Was brauche ich, um einen Text authentisch zu sprechen? Wie nähere ich mich einem Text überhaupt? Wie kann ich betonen und herausarbeiten, was mir wichtig erscheint? Welche theatralen Mittel kann ich zur Gestaltung eines Textes einsetzen? Wie verändert eine Rolle/Figur die Interpretation, das Sprechen und die Gestaltung eines Textes? Wie gelingt es eine Rolle zu spielen, mal richtig aus der Haut zu fahren oder auch im Boden zu versinken? Was ist eigentlich Präsenz? Wie bereiten sich Schauspieler*innen auf Proben, Textarbeit oder eine Aufführung vor? Wie funktioniert chorisches Sprechen? Und was von alledem ist in meinen (beruflichen) Alltag übertragbar?

Teil 1: STIMME ENTDECKEN – THEATRALE MITTEL ENTDECKEN (Theorie), WiSe 2020/21, Di, 10.15 – 11.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Den Stimm-Apparat und die Zusammenhänge zwischen Körper, Haltung und Stimme kennen und verstehen lernen. Dazu werden praktische Übungen angeboten, um die Zusammenhänge direkt zu erfahren, aber auch entsprechende Texte vorgestellt und besprochen.

Teil 2: STIMME ENTDECKEN – THEATRALE MITTEL ENTDECKEN (Praxis), WiSe 2020/21, D,12.15 – 13.45 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

In verschiedenen Übungen, Spielen und Techniken kann in dieser Lehrveranstaltung die eigene, persönliche Stimme in unterschiedlichen Formen und Stimmungen erforscht und erfahren werden. Weitere Inhalte sind Schauspielübungen, wie sie auch an Schauspielschulen unterrichtet werden, ein Einstieg in die Grundlagen des Schauspiels, in Körperarbeit, Textarbeit und den Aufbau einer Szene. Am Ende der Veranstaltung steht eine kleine gemeinsame Präsentation/Aufführung einiger Texte und Szene. Sollte die Lehrveranstaltung online stattfinden müssen, werden Ausschnitte aus einem Hörspiel (z.B. Drei ???) in Form einer szenischen Live-Lesung über Zoom präsentiert.

Seminar im Optionalbereich: Open Stage und Corona: Let’s go online
Marina Mucha

Open Stage unter https://openstage.blogs.ruhr-uni-bochum.de/

Teil 1: Der digitale Wandel im Kulturbetrieb
13., 20., 27. April, 4., 11., 18. Mai, 1. Juni, Di, 16:00 – 19:00 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

Teil 2: Erarbeiten eines Kreativprojekts
8., 15., 22., 29. Juni, 6., 13., 20. Juli 2021, Di, 16:00 – 19:00 Uhr, Anwesenheitszeit online oder in Präsenz MZ 1/01

"The Floor is Yours!" - so lautete die Devise der Aufführungsserie Open Stage von 2016 2020. Studierende der RUB präsentierten im Musischen Zentrum ihre kulturellen und kreativen Projekte.
Durch die Covid-19-Pandemie hat sich für den Kulturbetrieb (auch an der Universität) vieles geändert. Wie der Kultursektor mit immer neuen Änderungen und Anforderungen umgeht, welche Paradigma sich für Kulturschaffende und welche Alternativen zu präsenzbasierten Veranstaltungen gefunden wurden, werden wir gemeinsam im Seminar untersuchen. Dabei stellt sich die Frage, wie der spezifische Charakter von Kulturveranstaltungen sich im Digitalen wandelt.
Anhand von Textarbeit schärfen wir unser Verständnis für die Bedeutung kultureller Veranstaltungen, im Anschluss werden Alternativformate recherchiert, dargestellt und ausprobiert, dazu werden teils Expert*innen aus dem Kultursektor befragt. Die praktische Arbeit an eigenen, individuellen Kreativprojekten für den Blog der Open Stage, oder gegebenenfalls im kleineren Rahmen für die Studiobühne, ist Teil des Seminars.
Je nach Lage wird das Seminar online stattfinden oder gegebenenfalls im kleineren Rahmen live auf der Studiobühne.


Sommersemester 2021